„Lyrik aus der Liebe“… so überschreibe ich meine Texte. „Aber was soll das denn heißen? Schreibst Du Liebesgedichte, liebe Daniela?“, fragen mich die Leser:innen.
NEIN… im herkömmlichen Verständnis von romantischer Liebe zwischen zwei Menschen. Darüber gibt es einige Gedichte in meinem Repertoire, wie zum Beispiel „Soul“. Die Geschichte darüber erzähle ich euch gern bald in einem anderen Blogbeitrag.
JA… im Sinne von Liebe als die Essenz allen Seins, als die Essenz unser aller Existenz, als die Essenz meines und deines Seins. Aus dieser Essenz empfange ich meine Gedichte und lyrischen Texte. Ja, meine Wahrnehmung ist, dass ich sie empfange. Manchmal fühlt es sich so an, als würde ich lediglich meine Hand zum Schreiben zur Verfügung stellen und ich staune dann oft selbst, wie vollkommen in Wortwahl, Stilmitteln, Struktur, Versmaß und Reim die Zeilen geflossen sind. Es fühlt sich für mich so an, als würde der Himmel mit seinen Botschaften durch meinen Körper auf die Erde fließen, um so die Herzen der Menschen zu erreichen.
„Schreiben ist…
Die Magie des Himmels
und die Kraft der Erde.“
Das ist der Sinnspruch dazu aus meiner lyrischen Rubrik „Schreiben ist…“.
Besonders leicht schreibe ich nach dem Meditieren, beim Tanzen und Joggen oder nach energetischen Transformationsprozessen. Also immer, wenn ich besonders offen und frei bin, hoch schwinge und selbst fließe. Das ist „Mein Weg“ mit meiner Gabe, Aufgabe und Hingabe. Ein Gedicht beschreibt meinen Weg, auf dem Meditation ein natürlicher Bestandteil meines Seins und Wirkens geworden ist. Du findest es auch in der Anthologie „Der bunte Mantel der Wirklichkeit“:
Lies‘ gern hinein in einen Auszug:
Mein Weg
Und wenn das Dunkel mich verlässt
und nichts als Klarheit hinterlässt,
wenn alle Sinne Ruhe finden
und jeden Zweifel überwinden,
wenn das Sinken in Tiefe Frieden heißt
und das Sein nur noch den Atem speist,
…
dann bin ich ICH und DU und WIR,
dann bin ich die höchste Form von mir,
…
© Daniela Kollascheck
